So setzt sich der Preis zusammen
Dein Preis pro Kilowattstunde besteht aus dem Börsenpreis der jeweiligen Stunde und einem festen Aufschlag. Der Aufschlag enthält Netzentgelt, Abgaben, Steuern und die Marge des Anbieters. Er macht meist den größeren Teil des Preises aus.
Der Börsenpreis für den nächsten Tag steht am Vortag fest. Viele Anbieter zeigen ihn in einer App, damit du planen kannst.
Wann Strom billig und wann er teuer ist
- Mittags im Sommer: Viel Solarstrom drückt den Preis, manchmal unter null.
- Nachts: Wenig Nachfrage, meist günstig.
- Früher Abend: Die Sonne ist weg, alle kochen und laden. Das sind die teuersten Stunden.
- Windstille Wintertage: Über mehrere Tage können die Preise deutlich steigen.
Was du dafür brauchst
Ohne intelligentes Messsystem, den Smart Meter, geht es nicht. Nur er misst deinen Verbrauch Viertelstunde für Viertelstunde. Ob du ihn schon hast und was der Einbau kostet, erfährst du bei deinem Messstellenbetreiber.
Für wen es sich lohnt
- Haushalte mit E-Auto, das nachts oder mittags lädt statt direkt nach Feierabend.
- Haushalte mit Wärmepumpe und Pufferspeicher, die in günstigen Stunden vorheizen kann.
- Wer Wasch- und Spülmaschine per Timer in günstige Stunden legt, spart zusätzlich, aber meist nur wenig.
Ein Haushalt ohne große Verbraucher, der abends am meisten Strom braucht, fährt mit einem guten Festpreis oft genauso gut oder besser.